Zum Kaufpreis kommen weitere Kosten
In Nordrhein-Westfalen fällt beim Grundstückserwerb grundsätzlich Grunderwerbsteuer an. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten und gegebenenfalls eine Maklerprovision. Diese Kosten sollten in der gesamten Finanzierung auftauchen; individuelle Ausnahmen und Aufteilungen sind gesondert zu prüfen.
Bestandsimmobilien brauchen eine zweite Kalkulation
Dach, Fenster, Heizung oder Elektrik können nach dem Kauf Investitionen erforderlich machen. Lassen Sie vor einer bindenden Entscheidung den Zustand beurteilen und holen Sie bei größeren Maßnahmen belastbare Kostenschätzungen ein. Ein niedriger Kaufpreis kann durch Sanierungsbedarf relativiert werden.
Eine Monatsrate braucht Luft
Rechnen Sie nicht mit dem maximal möglichen Darlehen, sondern mit einer Rate, bei der Rücklagen und Familienausgaben weiter Platz haben. Denken Sie auch an mögliche Veränderungen bei Arbeitszeit, Einkommen oder Kinderbetreuung.
Neubau: Nicht nur auf die Baukosten schauen
Bei einem Neubau können Grundstückskosten, Baunebenkosten, Hausanschlüsse, Außenanlagen sowie zeitliche Verzögerungen zusätzliche Mittel erfordern. Ein Finanzierungsplan sollte ausdrücklich festhalten, was im Angebot enthalten ist und was nicht.
Wie starten Sie den Bankvergleich?
Hilfreich sind zunächst eine ungefähre Kaufsumme, Ihre Eigenmittel und ein realistischer Wunschwert für die monatliche Rate. Auf dieser Basis lässt sich besprechen, welche Finanzierungsmöglichkeiten weiter geprüft werden sollten.
